

Die Gesteinsgewinnung erfolgt mittels Großbohrlochsprengungen. Hierzu werden mit speziellen Bohrgeräten Löcher mit einem Durchmesser von 89 -102 mm in den Fels gebohrt. Anschließend wird der Sprengstoff eingebracht und gezündet. Ziel der Sprengungen ist es, eine gute Stückigkeit des Haufwerkes zu erreichen, um eine maschinelle Weiterverarbeitung zu gewährleisten.
Das gesprengte Haufwerk wird mit Hydraulikbaggern auf Schwerlastkraftwagen (SLKW) geladen und zur Vorbrechanlage transportiert.
Die Vorbrechanlage ist die so genannte „Primärbrechstufe“, deren Hauptaufgabe darin besteht, das gesprengte Haufwerk zu zerkleinern um mit Förderbändern transportieren zu können. Hierbei wird das Gestein mit einer Kantenlänge von bis zu 1 m in einem Backenbrecher auf eine Kantenlänge von ca. 300 mm zerkleinert. Der Weitertransport erfolgt mit Abzugsbändern auf eine Freihalde, die als Zwischenpuffer für die weitere Aufbereitung dient.
Von der Freihalde wird das vorgebrochene Gestein mit einem Förderband abgezogen und der Nachbrechanlage zugeführt. Hier wird das Gestein mehrfach gebrochen und klassiert, um daraus Edelsplitte, Gleisschotter und Baustoffgemische herzustellen.

Die Verkaufskörnungen werden in Silos zwischengelagert. Die Beladung der Kundenfahrzeuge erfolgt entweder direkt aus dem Silo oder mit Radlader von den Vorratshalden.
