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UNTERNEHMEN / GEOLOGIE





Im Steinbruch Taben-Rodt werden die unterdevonischen Quarzite, Alter ca. 410 Millionen Jahre, des Hunsrück-Taunus-Zuges abgebaut. Der Aufschluss liegt auf der rechten Seite des Saartales. Er besitzt eine N-S-gerichtete Erstreckung von etwa 800 m und eine Höhe von ca. 220 m. Der derzeitige Abbau erfolgt im nördlichen Teil des Aufschlusses, vorwiegend in nordöstliche Richtung. Das Gesteinsvorkommen stellt eine geschlossene Quarzit-Abfolge dar, die generell mit schwacher Neigung nach SE einfällt.

Ansicht des Steinbruch auf der rechten Seite der Saar

Unter Quarzit wird ein metamorphes, aus quarzreichen Sandsteinen hervorgegangenes Gestein verstanden. Für Quarzite ist die Korn-an-Korn-Bindung der Quarze charakteristisch. Neben dem Hauptanteil Quarz sind häufig heller Glimmer und rotbraune Eisenverbindungen zu erkennen. Die Färbung des Gesteins reicht mit allen Übergängen von einem weißlichen Grau bis zu einem satten Braunrot.

Diese charakteristische rötliche bis rote Verfärbung ist durch Verwitterung eisenhaltiger Minerale sowie durch Infiltration eisenhaltiger Lösungen unter Bildung von Hämatit (Roteisenstein) und Limonit (Brauneisenstein) entstanden. Die Verfärbung kann sich auf kleine und kleinste Nester im Gesteinsgefüge beschränken, aber auch das ganze Gestein mehr oder weniger erfassen.

Im Allgemeinen ist das Gestein massig bis dickbankig entwickelt und meist nur undeutlich geschichtet. Auf die tektonischen Kräfte der Gebirgsbildung hat der Gesteinskörper neben der internen Deformation auch mit einer intensiven Durchbewegung im großen Maßstab reagiert. Hiervon geben Faltung, Klüftung und Störungen Zeugnis. Die Faltung hat zu einem ausgeprägten Schrägstellen der Schichten geführt.